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Glasstraße

Glasstrasse

Ostbayern ist eines der herausragendsten Glaszentren Europas mit jahrhundertlanger Glastradition. Bereits mit dem Jahresthema 1988 "Der Gläserne Wald" versuchte man, die moderne Symbiose zwischen der Glasindustrie und dem Tourismus im Bayerischen und Oberpfälzer Wald aufzuzeigen. So hatten nach Untersuchungen der Universitäten Regensburg und Passau die ostbayerischen Urlaubsgäste für mindestens 50 Millionen Euro Glas (vom Souvenir bis zur Antiquität) gekauft. Nach einer mehrjährigen Marketingkonzeption für den Gläsernen Wald, die bis 1991 weiterentwickelt worden ist, versucht man seither, mit der Einrichtung der jüngsten deutschen Ferienstraße neue Akzente zu setzen. Die Glasstraße wurde am 19. Juli 1997 vom damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl eröffnet.

Glas befindet sich nach wie vor im Spannungsfeld modernster technischer Glasbetriebe, jahrhundertealter Glashütten, kreativer moderner Studiokunst in Glas oder mittelalterlicher Kathedralfenster. Heute sind es besonders die Glasbläser, Glaskünstler und hochqualifizierten Spezialisten, die die Glasstraße permanent mit neuem Leben erfüllen können. Die Glasstraße beruht auf einer Idee des Bundestagsabgeordneten Ernst Hinsken. Damit sollen auf der einen Seite vor allem die Glasszenerie als einer der herausragenden Wirtschaftszweige unserer Region belebt werden und auf der anderen Seite weiter Impulse in der Konsolidierungsphase des Deutschland-Tourismus in Niederbayern und der Oberpfalz gegeben werden.

RoutenverlaufDie Hauptroute der Glasstraße erstreckt sich über eine Länge von 270 km und beginnt in der "Stadt des Bleikristalls" Neustadt a. d. Waldnaab. Weiter geht es über Altenstadt a. d. Waldnaab, Weiden, Oberviechtach und Rötz-Hillstett, Waldmünchen, Furth i. Wald, Neukirchen b. Hl. Blut nach Lam. Durch das Zellertal gelangt man nach Arnbruck. Die nächsten Ziele sind Drachelsried, Bodenmais und Zwiesel. Über Rabenstein, Theresienthal und Oberzwieselau geht es in das "Gläserne Herz des Bayerischen Waldes", nach Frauenau.

Über die beiden ehemaligen Glasmacherorte Spiegelau und Riedlhütte führt die "Glasstraße" nach Grafenau, Freyung und Waldkirchen. Den Endpunkt der Glasreise bildet dann die zweitausendjährige Stadt Passau. Die vier Alternativrouten sind so angelegt, dass sie für Urlauber in der Region mit Teilstrecken der Hauptroute zu einer Rundreise kombiniert werden können. Grafenau selbst liegt direkt an der Hauptroute der Glasstraße. Hier können Sie im Schnupftabakmuseum der Stadt unter anderem rund 400 Varianten der sogenannten Schmalzlerglasl – darunter das größte Schnupftabakglas der Welt - bestaunen. 

Ausführlichere Informationen über die Glasstraße finden Sie hier...

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